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Der Mineraloge Robert Krickl hat den österreichischen FameLab Wettbewerb mit Content, Clarity und Charisma gewonnen. Er begeisterte Jury und Publikum mit seiner Präsentation über 'kochende Zeolith Steine', einem speziellen Mineral, das Wasser aufnehmen und in Kanälchen in seinem Inneren speichern kann. Wenn man diese Steine erhitzt, beginnt das in ihnen enthaltene Wasser zu kochen, aber ihre Struktur bleibt unverändert. Krickl erklärte ein physikalisches Phänomen der Steine, das viele Nutzungsmöglichkeiten eröffnet: "Wenn das im Stein gespeicherte Wasser verdunstet, entzieht es der Umgebung Wärme durch Verdunstungskälte." Das Publikum war speziell von einer praktischen Umsetzung dieses Phänomens beeindruckt: selbstkühlende Bierfässer. Wer nach dem Finale schnell genug war, konnte sich an der Verkostung eines mitgebrachten Fasses beteiligen.
Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Johannes Hahn, überreichte den Preis und gratulierte dem strahlenden Sieger: „Für mich sind Sie nicht nur Gesicht, sondern auch Stimme der Wissenschaft." Krickl gewannt die Reise zum internationalen FameLab Finale im Rahmen des Cheltenham Science Festivals (6.-10 Juni 2007) in England, wo die jeweils Besten aus 9 Ländern zeigten, wie unterhaltsam Wissenschaft sein kann.
Krickl studierte Erdwissenschaften an der Universität Wien. Er arbeitet derzeit an seiner Dissertation zum Themenbereich "Veränderungen von Mineralen durch externe Bestrahlung".
Clip der Präsentation ansehen (wmv)
FinalistInnen CVs zum Runterladen
Krickl gewann auch einen IPod für den beliebtesten Audiobeitrag. Jeder der FinalistInnen nahm während des Masterclass Wochenendes einen 99 Sekunden dauernden Audiobeitrag zu einem der folgenden Themen auf:
- Was ist Zeit?
- Warum dreht sich die Erde?
Die User der ORF Science Channel Website konnten dann für die gelungenste Aufnahme online voten. Zu den Audiobeiträgen
Während sich die Jury zur Beratung zurückzog, wählten die ZuseherInnen ihren Liebling unter den jungen WissenschafterInnen mit tosendem Applaus. Den Publikumspreis, einen Geschenkkorb mit englischen Spezialitäten, bekam Tierärztin und Genetikerin Pamela Burger, für ihren engagierten Beitrag zur Erhaltung und Erforschung der Wildkamele in der Wüste Gobi, den sie mit dem bekannten Zitat "Sein oder Nichtsein ..." begann. An die 400 Besucher waren zum ersten österreichischen FameLab Wettbewerb ins Technische Museum Wien gekommen.
Fünf bekannte Damen und Herren aus der Welt der Wissenschaften und der Medien beurteilten die Präsentationen nach den 3 Kriterien: Content, Clarity und Charisma.
Martin Bernhofer, ORF Radio Christoph Kratky, Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Günther Mayr, ORF Julia Petschinka, Austrian Research Centre (ARC) Gabriele Zuna-Kratky, Technisches Museum Wien
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