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Der Gewinner des internationalen Wettbewerbs für Wissenschaftskommunikation steht fest. Es ist dies der 32-jährige Innsbrucker DI Bernhard Weingartner, Forschungsassistent an der Technischen Universität Wien (TU Wien). Mit seinem bilderreichen und spannenden Vortrag über chaotisches und reguläres Verhalten in komplexen Systemen konnte er Jury und Publikum gleichermaßen begeistern.
Anhand einprägsamer Beispiele von im gleichen Takt blinkenden paarungswilligen Glühwürmchen veranschaulichte er, wie aus Chaos schlussendlich doch Ordnung hervorgeht. Auch das Publikum konnte sich diesem Ordnungsprinzip nicht entziehen und applaudierte ihm im perfekt synchronisierten Rhythmus.
„Menschen die Scheu vor komplexen Fragestellungen zu nehmen“ ist das Anliegen des Vollblutwissenschafters. Mithilfe von Computersimulationen untersucht er unter anderem das komplexe Verhalten von Sandlawinen und chaotischen Flüssigkeitsströmungen am Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung der TU Wien. Die dabei auftretenden Gesetzmäßigkeiten illustrierte er bei der Wiener Audition auf unkonventionelle Weise anhand eines Kontrabasses.
Dr. Gertrude Brinek, Abgeordnete zum Nationalrat und Sprecherin für Wissenschaft und Forschung, überreichte den Preis und gratulierte dem strahlenden Sieger. Weingartner gewinnt die Reise zum internationalen FameLab Finale im Rahmen des Cheltenham Science Festival, in England, wo die jeweils Besten aus 9 Ländern zeigen werden, wie unterhaltsam Wissenschaft sein kann.
Dr. Jolanta Siller-MatulaAssistenzärztin für Innere Medizin an der Univ. Klinik für Klinische Pharmakologie, Medizinische Universität Wien Anhand einer Perlenkette verdeutlichte sie die Wirkkraft des Unsterblichkeitsenzyms und erzählte über virtuelle Unsterblichkeit.
Dr. Georg SteinhauserAtominstitut der Technischen Universität Wien Eloquent erklärt er Jury und Publikum wie sich anhand der chemischen Zusammensetzung von Bimsstein ein Stück Kulturgeschichte erklären lässt
Dr. Jolanta Siller-Matula
Im Rahmen der Masterclass erstellten die FinalistInnen 99 Sekunden dauernde Tonbeiträge zu einem der folgenden Themen:
- Was ist Unendlichkeit?
- Warum haben wir ein Ich?
- Was können wir wissen?
Besuchen Sie den ORF Science Channel und hören Sie sich die Beiträge online an.
Dr. Georg Steinhauser
Mit dem Applausometer wurde der Publikumsfavorit während des Finales vor Ort gekürt. Finden Sie mehr über die 10 FinalistInnen heraus.
Univ. Prof. Dr. Christoph Kratky - Präsident, FWF – Der Wissenschaftsfonds DI Dr. Ludovit Garzik - Geschäftsführer, RFTE - Rat für Forschung und Technologieentwicklung Dr. Martin Bernhofer - Wissenschaftsjournalist und Leiter der Abteilung "Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft", ORF Hörfunk, science.ORF.at Dr. Gabriele Zuna-Kratky - Direktorin, Technisches Museum Wien, Ratsmitglied RFTE Mag. Günther Mayr - Wissenschaftsredakteur und Sendungsverantwortlicher, ORF Dr. Christian Müller - Leiter Wissenschaftsredaktion, APA
Für die charmante Moderation sorgten Carolina Inama (ORF) und Robert Krickl (Gewinner von FameLab 2007).
Während sich die hochkarätige Fachjury zur Beratung zurückzog, gab Prof. Dr. Rudolf Taschner, mathspace, interessante Einblicke in die „Schönheit der Wissenschaft“.
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