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British Council Austria
FameLab Austria 2008: Final the 3 winners: Bernhard Weingartner, Jolanta Siller-Matula, Georg Steinhauserm - copyright: British Council photo: O. Goldberger
FameLab 2008
FameLab
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Podiumsdiskussion
FameLab 2008 Finale
Samstag, 26. April 2008 - Technisches Museum Wien

Neues Gesicht der Wissenschaft

Der Gewinner des internationalen Wettbewerbs für Wissenschaftskommunikation steht fest. Es ist dies der 32-jährige Innsbrucker DI Bernhard Weingartner, Forschungsassistent an der Technischen Universität Wien (TU Wien). Mit seinem bilderreichen und spannenden Vortrag über chaotisches und reguläres Verhalten in komplexen Systemen konnte er Jury und Publikum gleichermaßen begeistern.

Anhand einprägsamer Beispiele von im gleichen Takt blinkenden paarungswilligen Glühwürmchen veranschaulichte er, wie aus Chaos schlussendlich doch Ordnung hervorgeht. Auch das Publikum konnte sich diesem Ordnungsprinzip nicht entziehen und applaudierte ihm im perfekt synchronisierten Rhythmus.

„Menschen die Scheu vor komplexen Fragestellungen zu nehmen“ ist das Anliegen des Vollblutwissenschafters. Mithilfe von Computersimulationen untersucht er unter anderem das komplexe Verhalten von Sandlawinen und chaotischen Flüssigkeitsströmungen am Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung der TU Wien. Die dabei auftretenden Gesetzmäßigkeiten illustrierte er bei der Wiener Audition auf unkonventionelle Weise anhand eines Kontrabasses.

Dr. Gertrude Brinek, Abgeordnete zum Nationalrat und Sprecherin für Wissenschaft und Forschung, überreichte den Preis und gratulierte dem strahlenden Sieger. Weingartner gewinnt die Reise zum internationalen FameLab Finale im Rahmen des Cheltenham Science Festival, 4. - 8. Juni 2008 in England, wo die jeweils Besten aus 9 Ländern zeigen werden, wie unterhaltsam Wissenschaft sein kann.

Weitere Preisträgerinnen

Jury-Preis 2. Platz
Dr. Jolanta Siller-Matula, Assistenzärztin für Innere Medizin an der Univ. Klinik für Klinische Pharmakologie, Medizinische Universität Wien
Anhand einer Perlenkette verdeutlichte sie die Wirkkraft des Unsterblichkeitsenzyms und erzählte über virtuelle Unsterblichkeit.

Jury-Preis 3. Platz
Dr. Georg Steinhauser, Atominstitut der Technischen Universität Wien
Eloquent erklärt er Jury und Publikum wie sich anhand der chemischen Zusammensetzung von Bimsstein ein Stück Kulturgeschichte erklären lässt

Ö1-Audiopreis
Dr. Jolanta Siller-Matula

Im Rahmen der Masterclass erstellten die FinalistInnen 99 Sekunden dauernde Tonbeiträge zu einem der folgenden Themen:

  • Was ist Unendlichkeit?
  • Warum haben wir ein Ich?
  • Was können wir wissen?

Besuchen Sie den ORF Science Channel und hören Sie sich die Beiträge online an.

Publikumspreis
Dr. Georg Steinhauser

Mit dem Applausometer wurde der Publikumsfavorit während des Finales vor Ort gekürt. Finden Sie mehr über die 10 FinalistInnen heraus.

Die Jury

Univ. Prof. Dr. Christoph Kratky - Präsident, FWF – Der Wissenschaftsfonds
DI Dr. Ludovit Garzik - Geschäftsführer, RFTE - Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Dr. Martin Bernhofer - Wissenschaftsjournalist und Leiter der Abteilung "Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft", ORF Hörfunk, science.ORF.at
Dr. Gabriele Zuna-Kratky - Direktorin, Technisches Museum Wien, Ratsmitglied RFTE
Mag. Günther Mayr - Wissenschaftsredakteur und Sendungsverantwortlicher, ORF
Dr. Christian Müller - Leiter Wissenschaftsredaktion, APA

Für die charmante Moderation sorgten Carolina Inama (ORF) und Robert Krickl (Gewinner von FameLab 2007).

Während sich die hochkarätige Fachjury zur Beratung zurückzog, gab Prof. Dr. Rudolf Taschner, mathspace, interessante Einblicke in die „Schönheit der Wissenschaft“.

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